NR- SR-Wahlen 19.10.03
Nationalratswahlen
Wieder eine Thurgauer Frau in Bern
Brigitte Häberli von der CVP ist die neue Thurgauer Nationalrätin. Sie vertritt neu den Kanton Thurgau im Nationalrat nebst den bisherigen Peter Spuhler, J. Alexander Baumann und Hansjörg Walter (alle SVP) sowie Werner Messmer (FDP) und Jost Gross (SP).
Nach acht Jahren ist der Thurgau wieder mit einer Frau im Eidgenössischen Parlament vertreten. Die Wahl schaffte Brigitte Häberli von der CVP. Sie erreichte auf der CVP-Liste 13067 Stimmen und damit nur gerade 16 Stimmen mehr als Christian Lohr, welcher 13051 Stimmen auf sich vereinigte. Brigitte Häberli tritt die Nachfolge von Hansueli Raggenbass an, der auf Ende dieser Legislatur seinen Rücktritt erklärt hat. Im übrigen wurden die fünf bisherigen Thurgauer Nationalräte in ihrem Amt bestätigt. Es sind dies Peter Spuhler (SVP) mit 40706 Stimmen, J. Alexander Baumann (SVP) 26356 mit Stimmen, Hansjörg Walter (SVP) mit 33120 Stimmen, Werner Messmer (FDP) mit 14984 Stimmen und Jost Gross (SP) mit 15603 Stimmen. An der parteipolitischen Zusammensetzung der Thurgauer Nationalratsdelegation hat sich somit nichts geändert. Weiterhin vertreten drei Nationalräte der SVP den Thurgau in Bern, sowie je einer der FDP, CVP und SP.
Nationalratswahlen Protokoll (32 kB)
Nationalratswahlen Ergebnisse nach Listen (34 kB)
Nationalratswahlen Total Listen (6 kB)
Ständeratswahlen
Ständeratswahlen: Die beiden Bisherigen bestätigt
Das Thurgauer Stimmvolk hat seine beiden bisherigen Ständerate Hermann Bürgi (SVP) und Philipp Stähelin (CVP) klar wiedergewählt. Chancenlos blieben die Herausforderer Edith Graf-Litscher (SP) und Daniel Wittwer (EDU).
Bereits im ersten Wahlgang sind die Thurgauer Ständeräte Hermann Bürgi und Philipp Stähelin in ihrem Amt deutlich bestätigt worden. Hermann Bürgi erhielt 38'425 Stimmen, Philipp Stähelin 41’109 Stimmen. Auf Edith Graf-Litscher entfielen 17’567 Stimmen, auf Daniel Wittwer lediglich 8'898 Stimmen. Somit wird der Thurgau im Stöckli auch in den kommenden vier Jahren von einem bürgerlichen Duo vertreten.
Damit entfällt ein zweiter Wahlgang, der am 9. November stattgefunden hätte.
Listen
Liste Nummer 2: Junge Schweizerische Volkspartei (74 kB)
Liste Nummer 3: FDP - Freisinnig-Demokratische Partei (74 kB)
Liste Nummer 4: FDP - Jungfreisinnige Thurgau (73 kB)
Liste Nummer 5: SP & Juso & Gewerkschaften (72 kB)
Liste Nummer 6: Christlich-demokratische Volkspartei (72 kB)
Liste Nummer 7: SVP - Schweizerische Volkspartei (75 kB)
Liste Nummer 8: EVP – Evangelische Volkspartei (72 kB)
Liste Nummer 9: EDU Eindgenössiche-Demokratische Union (57 kB)
Liste 10: SD Schweizer Demokraten (69 kB)
Liste Nummer 11 - Freiheitspartei (69 kB)
Liste Nummer 12: Katholische Volkspartei Thurgau (57 kB)
Gesamtbild

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