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Thurgauer Wohnbevölkerung nahm 2005 um ein halbes Prozent zu

<img src="http://ww4.tg.ch/pictures/wohnbevoelkerung_06.jpg" align="left"> Die Wohnbevölkerung im Kanton Thurgau nahm im Jahr 2005 um 0,5 Prozent zu. Am stärksten fiel der Zuwachs in den nördlichen Kantonsteilen aus. Innerhalb der ausländischen Wohnbevölkerung gewannen die deutschen Staatsangehörigen an Bedeutung. Die Altersstruktur hat sich etwas nach oben verschoben.

Ende 2005 hatten 233'912 Personen ihren ständigen zivilrechtlichen Wohnsitz im Kanton Thurgau – rund 1'100 Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Am stärksten nahm die ständige Wohnbevölkerung im Bezirk Kreuzlingen mit einem Plus von 0,9 Prozent zu, gefolgt von den Bezirken Steckborn und Diessenhofen mit einem Zuwachs von je 0,8 Prozent. Ebenfalls überdurchschnittlich wuchs die Bevölkerung im Bezirk Münchwilen (0,7 Prozent).

Unter den Gemeinden fielen Gottlieben, Wuppenau, Lengwil, Wilen und Hefenhofen durch das stärkste prozentuale Wachstum auf. Absolut nahm die Bevölkerung in Kreuzlingen, Eschlikon, Tägerwilen, Sirnach und Wilen am kräftigsten zu.

19,3 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung sind ausländischer Nationalität. Am meisten Ausländerinnen und Ausländer wohnen im Bezirk Kreuzlingen (Anteil 31,2 Prozent). Am niedrigsten ist der Anteil der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung mit knapp 14 Prozent im Bezirk Münchwilen. Unter den Gemeinden reicht die Spannbreite von Kreuzlingen, wo 44,7 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung ausländischer Nationalität sind, bis zu Schönholzerswilen (2,4 Prozent).

Markante Zunahme der deutschen Wohnbevölkerung
Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit bildeten Ende 2005 mit einem Anteil von knapp 21 Prozent die bedeutendste Gruppe innerhalb der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung.
Innert Jahresfrist nahm die deutsche Wohnbevölkerung im Kanton Thurgau um gut zehn Prozent zu. Als zweitgewichtigste Nationalität folgen Italienerinnen und Italiener, die vor einem Jahr noch die zahlenmässig grösste Ausländergruppe darstellten.

Anteilmässig etwas weniger Junge
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Altersstruktur im Kanton Thurgau etwas nach oben verschoben. So hat sich der Anteil der Einwohner, die jünger als 40 Jahre alt sind, leicht reduziert, während vor allem Gruppe der 40- bis 64-Jährigen zugenommen hat.

Die Wohnbevölkerungsstatistik des Kantons Thurgau  ist als Statistische Mitteilung Nr. 1/2006 erschienen und steht unter www.statistik.tg.ch zur Verfügung.

Wohnbevölkerung 31. Dezember 2005  [PDF, 1.00 MB]