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«Problemfunde» bei den Archäologen besichtigen

Am Sonntag, 21. Mai 2017, findet um 10.30 Uhr eine öffentliche Führung zum Thema «Sensible Funde» im Museum für Archäologie Thurgau in Frauenfeld statt.

Der Archäologe Urs Leuzinger stellt auf einem kurzweiligen Rundgang durch das Museum seine ganz persönlichen «Problemfunde» vor. Da gibt es zum Beispiel einen jungsteinzeitlichen Korb, dem eine Reise nach Australien gar nicht gut bekam, oder ein römisches Weinfass, dessen Inhalt auch nach 2000 Jahren noch flüssig ist. Neben konservatorischen Problemfällen gibt es auch Objekte mit ethischen Fragezeichen. Darf man eine Hakenkreuzfibel ausstellen? Wie stellt man menschliche Skelette aus? Diese und viele weitere sensible Funde stehen bei dieser Museumsführung zur Diskussion.

Der Eintritt ist frei!

Römische Fiebel
Römische Fibel in Form eines Hakenkreuzes (Swastika) aus dem 1. Jh. n.Chr. von Eschenz. Foto: AATG, D. Steiner.