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Neue Fahrzeuge für den Zivilschutz übergeben

Der Zivilschutz im Kanton Thurgau erhält neue Mannschaftstransporter, Anhänger und Modulwagen. Damit können Personal und Einsatzmaterial schnell und sicher transportiert werden. Die sechs Fahrzeuge wurden gestern in Wil dem Zivilschutz übergeben. Damit ist die Reorganisation «Zivilschutz 2015+» abgeschlossen.

Der Zivilschutz im Kanton Thurgau wurde mit dem Konzept «Zivilschutz 2015+» reorganisiert und wird nun entsprechend der Bezirksorganisation geführt. Seit dem 1. Januar 2018 sind die Bataillone der Zivilschutzorganisationen operativ. Sie decken künftig ein grösseres Gebiet ab und erfüllen ihre Leistungsaufträge mit reduziertem Personalbestand. Dies erfordert eine höhere Mobilität.

Modulwagen, Anhänger und Fahrzeuge beschafft

Mit der Beschaffung von 39 Modulwagen, die auf Anhänger verladen werden können, wird dieser Anforderung entsprochen. Die Modulwagen sind so konzipiert, dass das Standard-Material des Zivilschutzes gelagert, verladen und transportiert werden kann. Dafür sind drei Module definiert worden: Wasserwehr, Hydraulik und Elektro/Beleuchtung. Die Aluminium-Konstruktion der Firma Brändle aus Wängi trägt den entsprechenden Anforderungen des Zivilschutzes Rechnung. Der Zivilschutz hat ausserdem bei der Firma Hilzinger in Frauenfeld zwölf Anhänger bezogen, die ebenfalls eine einfache Verladung der Modulwagen und einen sicheren Transport des Einsatzmaterials zu den Schadenplätzen gewährleisten.

Dieses im Verlaufe des Jahres beschaffte Material wird nun mit der Ablieferung von sechs Personentransportern Mercedes Vito 4x4 durch die Firma Larag aus Wil vervollständigt. Diese Fahrzeuge können gleichzeitig neun Angehörige des Zivilschutzes und das auf die Anhänger verladene Einsatzmaterial verschieben.
Insgesamt wurden für die Zivilschutzorganisationen Frauenfeld, Hinterthurgau, Kreuzlingen, Weinfelden, Oberthurgau und dem kantonalen Einsatzelement sechs Fahrzeuge, zwölf Anhänger und 39 Modulwagen mit einem Gesamtwert von 565'600 Franken beschafft.

Effizienz durch Zentralisierung

Durch die zentrale Beschaffung, die durch das Amt für Bevölkerungsschutz und Armee koordiniert wurde, stehen nun einheitliche Einsatzmodule zur Verfügung, die einen wirkungsvollen Einsatz auf dem ganzen Kantonsgebiet sicherstellen. Dafür wird von den Zivilschutzorganisationen gefordert, dass die Fahrzeuge innert vier Stunden einem im Einsatz stehenden Zivilschutz-Bataillon zur Verfügung stehen. Der Zusammenzug für die gemeinsame Nutzung bei Ausbildungskursen ist ebenfalls vorausgesetzt. Mit diesen Auflagen ist eine wirtschaftliche Führung der Zivilschutzorganisationen sichergestellt, was die dafür zuständigen Gemeinden entlastet.

Mit der Fahrzeug- und Materialabgabe an die Zivilschutzorganisationen ist das Reorganisationsprojekt «Zivilschutz 2015+», das durch eine Verordnung des Regierungsrates im Jahre 2016 initiiert wurde, abgeschlossen.

Roman Schwager, Projektleiter Verkauf bei der Tony Brändle AG, Simon Näf, Verkaufsleiter der Larag, Markus Bürgi, Leiter der Abteilung Zivilschutz im Amt für Bevölkerungsschutz und Armee, sowie Amtsleiter Hans Peter Schmid bei der Fahrzeugübergabe.
Roman Schwager, Projektleiter Verkauf bei der Tony Brändle AG, Simon Näf, Verkaufsleiter der Larag, Markus Bürgi, Leiter der Abteilung Zivilschutz im Amt für Bevölkerungsschutz und Armee, sowie Amtsleiter Hans Peter Schmid bei der Fahrzeugübergabe.

Fahrzeugübergabe Zivilschutz