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Sanfte Renovation auf dem Arenenberg

Am Hauptgebäude des LBBZ (Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum) Arenenberg sollen bauliche Anpassungen vorgenommen werden. Davon profitieren soll auch das Napoleonmuseum. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat für die Ausarbeitung eines entsprechenden Projekts grünes Licht gegeben. Abstand genommen hat er hingegen von der Idee einer Gesamtsanierung der Arenenberg-Gebäude.

Sanfte Renovation auf dem Arenenberg

 

Am Hauptgebäude des LBBZ (Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum) Arenenberg sollen bauliche Anpassungen vorgenommen werden. Davon profitieren soll auch das Napoleonmuseum. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat für die Ausarbeitung eines entsprechenden Projekts grünes Licht gegeben. Abstand genommen hat er hingegen von der Idee einer Gesamtsanierung der Arenenberg-Gebäude.

Um den für den Kanton wichtigen Standort Arenenberg in den nächsten Jahren sinnvoll nutzen zu können, sollen verschiedene Umbauten realisiert werden. Dieser Ansicht ist der Regierungsrat und hat deshalb einem entsprechenden Projekt mit einem Kostenrahmen von maximal acht Millionen Franken zugestimmt. Hingegen hat er vom Gesamtkonzept «Entwicklung Arenenberg» Abstand genommen. Die Ablehnung begründet er mit den hohen Kosten von über 20 Millionen Franken und der vorgesehenen Ausweitung der Nutzung der Räumlichkeiten durch Dritte, insbesondere Seminar- und Hotelgäste. Diese neue Nutzung erachtet er als nicht opportun.

Mit der nun in die Wege geleiteten Variante ist vorgesehen, das Erdgeschoss des Westflügels für die Zwecke des LBBZ und des Napoleonmuseums umzubauen. Dort soll für das Museum eine Réception, ein Verkaufsshop und ein Bistro entstehen. Das Obergeschoss soll für künftige Sonderausstellungen des Museums nutzbar gemacht werden. Im Weiteren ist geplant, die Küche und den Speisesaal in den Mitteltrakt zu verlegen und die Unterkünfte einer einfachen Renovation zu unterziehen. Der Regierungsrat ist überzeugt, mit diesem Konzept eine gute Lösung zu vertretbaren Kosten für den Standort Arenenberg anzustreben. Damit könne auf absehbare Zeit die weitere Nutzung der Gebäude sichergestellt werden.

Für die Planung der Massnahmen hat der Regierungsrat das Hochbauamt beauftragt, ein Projekt auszuarbeiten. Die entsprechenden Pläne mit Projektbeschrieb und detaillierten Kostenschätzungen werden dem Regierungsrat zur weiteren Entscheidfindung in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 vorgelegt.